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17.01.2013Guyaquil- Salinas

17.01.2013 Heute fuhren wir von Riobamba aus Richtung Pazifikküste, zuerst ging es wieder in unendlichen Kurven die Anden runter. Unterwegs hatten wir uns an einem Stand direkt an der Straße dann mal Bananen geholt. Diese waren so lecker wie man zuhause keine bekommt. Vorbei an kilometerlangen Bananen, Kaffee, Kakao und Maisfeldern legten wir auf unserer Durchfahrt durch Guayaquil noch einen kurzen  Stop ein um die Altstadt und die Hafenpromenade zu besichtigen. Quayaquil hat 2,15 Mio Einwohner und kann man vom ungefähr mit Frankfurt vergleichen. Vom Verkehr her geht es hier fast noch chaotischer zu wie in Palermo. Als wir dann endlich einen Parkplatz gesichtet hatten und ausstiegen machte uns ein Schwarzer klar daß Parken 3 Dollar und Auto waschen 1Dollar kostet, und die Bremse und der Gang draußen bleiben. Da wir Ihn nicht perfekt verstanden haben waren wir aber nicht ganz sicher ob er Dollar oder Horas meinte. Letztendlich war nicht mal klar ob er hier überhaupt zuständig ist für den Parkservice oder uns nur bescheißt. Mit einem etwas flauen Gefühl im Magen und einem (ev. Letzen) Foto von unserem Wagen und  dem Schwarzen verließen wir dann doch unser Fahrzeug. An der von Securitys gesicherten  Uferpromenade schlenderten wir noch ein wenig entlang um dann noch in den Leguanpark zu gelangen. Dort hat es wirklich einige Dutzend sehr schöne Leguane zu sehen gegeben. In dem Park spielte dann noch eine Musikkapelle im Pavillon auf, die zwar einen super Swing draufhatten aber eigentlich sichtlich keine Lust hatten zum Spielen. Als wir dann wieder zu unserem Auto kamen waren wir sichtlich erstaunt das es erstens noch da war und zweitens so sauber (der war vorher dermaßen verdreckt von der Andenfahrt)wie es in Deutschland nicht mal ne Waschanlage hinbekommt. Waschen wie gesagt 1 Dollar. Als der Schwarze ( er war gerade im Baum oben mit Mandarinen pflücken beschäftigt)) dann so 5 Autos von Hand nachgeschoben hatte(Fahrzeug hatte vielleicht noch vorne und hinten 5cm Abstand), konnten wir nach Bezahlung dann freudig unsere Weiterfahrt nach Salinas an der Pazifikküste beginnen. Abends angekommen kühlten wir uns gleich mal im Meer ab.

24.1.13 13:25


16.01.2013 Riobamba Chimbarazo Jeepfahrt in den Anden

16.01.2013 Übernachtet  hatten wir in dem schönen Hotel Rincon Aleman, wie der Name schon sagt wurde zu unserem Vorteil mal wieder deutsch gesprochen und auch das Frühstück hatte in diesem Falle schon wieder etwas Ähnlichkeit mit unserem. Markus hatte morgens kurz vor 7:00 schon den höchsten Berg von Ecuador den Chimbarazo 6300m wolkenfrei fotografiert. Dies hat selbst hier fast schon Seltenheitswert, da der Gipfel fast immer von Wolken verhüllt wird. Nach dem Frühstück hatten wir uns auch gleich Richtung dem Chimbarazo(höchster Berg Ecuadors, kürzester Abstand zur Sonne) aufgemacht um am Fusse ca 4700m eine kurze Trekkingtour in der kargen Paramolandschaft zu unternehen.  Hier sahen und fotografierten wir auch einige Vicunas (Bergkamele) die in Ecuador mal fast ausgestorben waren. Auf unserer Weiterfahrt durch die Anden nach Riobamba fuhren wir von Guaranda nach San Juan ca 40 km über eine Passtraße auschliesslich über Schotter , jetzt wussten wir endlich mal für was so ein Jeep eigentlich gut ist. Hier bekamen wir auch einen Einblick in das Leben der Bergvölker die die fruchtbaren Hänge bis in schwindelerregende Höhen bewirtschaften dies ist hier nur per absoluter Handarbeit möglich. Nachdem unser Auto komplett verdreckt und wir kräftig durchgeschüttelt waren kamen wir abends wieder gut in Riobamba an.

23.1.13 14:15


15.01.2013 Cuenca, Incapirca- Riobamba

15.01.2013 Nach der Übernachtung Im Hostal La Castellana besichtigten wir erneut die Altstadt und die Reste der Brückenmauer am Barranco Ufer. Nachdem wir einige der 52 Kirchen von Cuenca gesehen und auch fotografiert hatten, waren wir noch in der örtlichen Markthalle, dort hatten wir miterlebt wie Indiofrauen mit Kräutern Kinder abklopfen und Ihnen auch mit einem stark alkoholhaltigem Getränk ins Gesicht spucken, das soll eine heilende Wirkung haben. Hier hatten wir mal wieder gesehen wie groß und bunt die Vielfalt der angebotenen waren war. Einschließlich Nicole waren wir hier in Cuenca der Meinung das ist die schönste aller euadorianischen Städte. Wer einmal nach Ecuador geht sollte diese Stadt wirklich nicht auslassen. Am Nachmittag fuhren wir wieder weiter Richtung Riobamba auf der Fahrt machten wir noch einen Abstecher zu den Incaruinen Ingapirca dieses Monument mit Sonnentempel stammt noch aus der Inkazeit um 1450-1480.An den Ruinen hatten wir auch erstmals eine kleine Herde Alpakas gesehen. Als wir abends in Riobamba ankamen und unser Hotel bezogen hatten, brachten wir noch Nicole zur Wohngemeinschaft Ihrer Organisation in Riobamba, von wo aus sie dann zu Ihrem Seminar in der Nähe von Quito weitergeht.

23.1.13 14:13


14.01.2013 Cuenca

14.01.2013 Nach einer weiteren Übernachtung in Banos fuhren wir mit unserem Jeep Richtung Cuenca. Unterwegs machten wir noch Halt in dem Städtchen Alausi dort kommt der Zug aus Riobamba wieder an wenn er über die berüchtigte Teufelsnase heruntergekommen ist . Leider verlief die Strasse etwas weiter östlich, sodass wir dies nicht sehen konnten. Die Paßstrasse war aber auch schon spektakulär genug. Als wir gegen Abend in Cuenca ankamen machten wir uns noch auf eine kurze Altstadtbesichtigung auf. Am berühmten Barranco Ufer war mal wieder alles ecuadorianisch beleuchtet, das heißt der Fluss war mal in grün, blau und auch rot zu sehen.
23.1.13 14:11


13.01.2013 Banos Pastazaschlucht

13.01.2013 Nach dem Frühstück im indigen dekorierten Hostal Donde Ivan machten wir uns mit dem Bus auf zur Wasserfallroute entlang der Pastzaschlucht bei schönem Wetter überkreuzten wir zuerst mit einer Trabantia (Seilbahn) die Schlucht anschließend gingen wir einen ausgewiesenen Sendero ( Wanderweg)entlang der Schlucht . Eigentlich waren wir der Meinung man würde nur runterwärts gehen was sich aber bald als Trugschluss erwies. So machten wir auf dem teilweise sehr schlechten und steinigen erst mal einige Höhenmeter raufwärts um dann alles wieder runterwärts zu laufen.Die Aussichten zwischendrin hatten uns zum Glück immer wieder belohnt. Als wir schon fast umkehren wollten, Nicole hatte Ihre Wanderschuhe nicht dabei und lief mit Ihren Stadttretern, hatten wir noch ein schönes Erlebnis mit einem einsamen Fincabesitzer der fast am höchsten Punkt des Weges wohnte. Nur weil der Wanderweg mal wieder ecuadorianisch ausgeschildert war verliefen wir uns auf seine Finca. Sofort hatte er sehr freundlich uns den weiteren Weg gezeigt. Er lief mit seiner Machete voraus und schenkte uns noch ein paar Mandarinen direkt vom Baum. Nachdem er sich gerne noch mit Nicole im Arm fotografieren ließ und meinte ab und zu kommen hier deutsche Frauen vorbei (Ecuadorianer verlaufen sich hierher sicher nicht, man braucht von beiden Seiten mind. 1,5 Std), wanderten wir wieder weiter zur nächten Tranbantia mit der wir wieder auf die andere Schluchtseite übersetzten. Danach fuhren wir noch ca 8km weiter mit dem Bus talabwärts um die Cascada Palion de Diablo zu besichtigen.Zu deutsch heisst das Teufelswasserfall was absolut seine Berechtigung , diesen Wasserfall kann man nicht überleben. Total hungrig  gingen wir abends dann mal fast deutsch essen ins Swiss Bistro in Banos.

23.1.13 14:09


Mitad del Mundo und Banos das Tor zum Oriente

12.01.2013 Nach einer weiteren Nacht bei Gerd fuhren wir morgens gleich mit unserem Mietwagen zum Mitad del Mundo, dass heisst hier ist der Mittelpunkt der Erde. Das Denkmal steht ca 30 km nördlich von der Hauptstadt Quito. Hier kann man genau auf dem Mittelpunkt stehen oder einer steht auf der südlichen Halbkugel und der der andere auf der nördlichen und man kann  einander trotzdem grüssen oder auch küssen. Auch eine Kapelle zum Heiraten steht genau auf dem Mittelpunkt. Bei der Sonnenuhr ist dann Mittags um 12:00 der Schatten komplett verschwunden. Da wir nicht solange warten wollten fuhren wir dann wieder zurück um uns in Richtung  Banos aufzumachen , dies kleine Städtchen liegt in einem wunderschönen Tal am Rio Pastaza auf ca 1800m. Als wir spät Nachmittags dort ankamen hatten wir wieder ein sehr schönes Hostal gefunden . Nach einer kleinen Stadtbesichtigung und dem Besteigen einer  Treppe zum beleuchteten Wasserfall an der total überfüllten Therme von Banos besichtigten  wir auch noch in die Basilika Santa del Aqua (Basilika der wundersamen Jungfrau des heiligen Wassers) die innen mal (fast) nicht kitschig war. Kirchen muss man hier wissen sind fast grundsätzlich irgendwie schrecklich grün,blau knallig beleuchtet, oder haben über Weihnachten bunt blinkende Lichterketten. Abends war hier in Banos auf  den Straßen und den Plätzen wirklich sehr viel los. Hier trifft man Kurgäste, Wanderer sowie Partygänger  gleichermaßen an.

14.1.13 13:55


Quito Altstadtbummel

11.01.2013 Wieder zurück in Quito holten wir erst mal unseren bestellten Mietwagen ab, da hier nichts so ist wie bei uns war der bestellte Jeep natürlich nicht zur Verfügung wir bekamen dafür aber problemlos einen fast neuen Hyundai Santa Fe( Riesen Flaggschiff). Nachmittags besichtigten wir noch die Altstadt von Quito, die frisch aus dem Dschungel zurück uns wie eine neue Welt vorkam.Hier in der Hauptstadt gibt´s wieder fast alles was das Herz begehrt. In Quito hatte Markus auch mal wieder einen richtigen Capuccino getrunken. Spätabends traf dann endlich auch noch Nicole wieder im Hostal ein die uns für die nächsten 4 Tagewieder  begleiten wird.

14.1.13 13:38


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